Kuschel hatte die Gelegenheit einer abgelenkten Tochter ("Ich habe mich doch nur mal umgedreht, Mama!") genutzt und sich verdrückt.
Im wahrsten Sinne des Wortes: Durchgeschlängelt durch ein Löchlein in der provisorischen Absperrung im Flur.
Spurlos verschwunden - der Abend war gelaufen!
Während mein Mann sich seelenruhig ins Bett kuschelte ("Der sitzt morgen wieder in seinem Käfig, keine Sorge! Lass ihm doch mal den Spaß!"), bekam ich kein Auge zu.
Stunden später ... ich muss wohl doch mal eingenickt sein ... tappte ich auf dem Weg ins Bad fast auf den Ausbrecher. Trotz Überraschungseffekt (= Adrinalin) war ich in der Dunkelheit an Reaktionsschnelligkeit dem putzmunteren Kuschel weit unterlegen ... und er verschwand wieselflink hinterm Kleiderschrank *heul*.
Immerhin: Das Zimmer war lokalisiert.
Also: Käfig ins Schlafzimmer holen, aufstellen und ... warten.
Weitere Stunden später (nunmehr 3.30 Uhr) ... Vorstellung vom eingequetschten/feststeckenden/unter-dem-Schrank-in-der-Falle-sitzenden Hamster lässt mich nicht schlafen ... schleiche ich wieder durch die Wohnung und entdecke Kuschel in seiner Röhre sitzend.
JUBEL! (... und wieder hellwach ...)
Also: Käfig zusammenbauen, an seinen eigentlichen Platz stellen und ... ab ins Bett *zutiefst erleichtert*
Charity musste wohl ihre kreative Phase ausleben und hat ihr Reich "umgestaltet":
Ich gehe dann mal saugen ...
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